10.09.2021 EZB hat geliefert!🐂

Dax machte gestern meinen spekulativen Hoffnungen Mut und nach erreichen des Tagestiefs bei knappen 15450 Punkten ging er auf Klettertour. Die Abrisskante der bekannten und sich in den letzten Wochen stets als UnterstĂŒtzung fungierten 15660 wurde bei erreichen zum Verkauf genutzt. Dax stieg zwar im Tageshoch auf 15693 aber damit war es auch erledigt und er lief bis nachbörslich zu den am Tagesende genĂŒgenden 15550 zurĂŒck. Ich habe den RĂŒcklauf zum schließen meiner LONG Positionierung genutzt, denn es sah zumindest danach aus als ob DAX in der Nacht noch einmal zum gestrigen Tief zurĂŒcklaufen könnte. Er tat es nicht, sondern die Asiaten stimmten den ganzen treiben ein LĂ€cheln und DAX liegt in der Vorbörse bei 15650.

Ich hatte ja die mögliche bullische Wolfe Wave schon seit einigen Tagen beschrieben und nach dem gestrigen Verlauf tut sich auch eine im H1 erkennbare Descending Broadening Wedge Formation auf. Dort wĂ€re erwĂ€hnenswert, dass der gestrige Tiefpunkt die 4 gewesen sein könnte und somit DAX sich auf den Weg machen dĂŒrfte und sogar bis 15980-1600 ansteigen dĂŒrfte, wenn er diese Bewegung machen will. Fakt ist, DAX muss ĂŒber die 15660 per Stundenschluss und besser gar, die 15845 aus den Weg rĂ€umen. Es ist wie immer sehr spekulativ aber beide genannten Formation spielen den Bullen in die Karten.

Christine Lagarde wird scheinbar zur „Goldmarie“, die Äußerungen, welche sie gestern gab waren nicht anders al erwartet und ich schrieb ja schon meine Meinung zu den EZB Erwartungen. Sie hat im Grunde geliefert und dĂŒrfte wohl des Antriebsfeuer der europĂ€ischen Indizes weiter angefacht haben. Auf Grund der Alternativlosigkeit, sollte es nicht ĂŒberraschen, wenn aus den vermuteten HerbststĂŒrmen nur laue Winde den Bullen entgegenwehen und demnach DAX sich weiter gen Norden entwickeln könnte. Sicherlich nicht ohne Gegenwehr aber dies auch nur im Rahmen eines intakten AufwĂ€rtstrends.

Die SĂ€tze welche ĂŒber die Lippen von Lagarde glitten klingen eigentlich nicht so berauschend


„Industrie wird von Lieferschwierigkeiten zurĂŒckgehalten“

„Inflation wird mittelfristig unter den Zielwert bleiben“

„Menschen spĂŒren Preisanstiege“

„2022 sollten sich temporĂ€re Inflationsfaktoren abschwĂ€chen“

„Konjunktur auf Kurs fĂŒr starkes drittes Quartal“

„The Lady isn’t tapering“

„Haushalte haben sich wĂ€hrend der Pandemie verschuldet. Eine Verschlechterung könnten ihre finanzielle Gesundheit gefĂ€hrden und Banken stĂ€rkeren Risiken aussetzten.“


An sich ist die Zentralbank damit gefangen. Pest der Cholera, es wird in der Zukunft wohl nicht leichter sein.

Da aber die MÀrkte beruhigt wurden , sollte es mit dem weiteren Anstieg der Indizes zumindest bis zur nÀchsten EZB Ratssitzung steigend weiter gehen können.


Ich bin LONG in DAX investiert und habe gerade diese Position spekulativ eröffnet!




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