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2.03.2023 DAX bricht ein! Wie tief?

Das Zinsgespenst geht um und die Inflation ist der teuflische Begleiter. Angekündigt wurde diese Woche schon viel aber trotz aller Bedenken hält sich der DAX noch enorm gut im Rennen.


Heute wird das EZB Protokoll der letzten Sitzung veröffentlicht und sollte eigentlich alles das was gemutmaßt wird auch beinhalten. Ich erwarte heute eigentlich den Beginn des überfälligen korrektiven Abverkaufs zumindest bis zur 14990. Von da aus sollte es bullische Gegenwehr geben können. Ansonsten ist der Index Dax schneller als gedacht ein Stockwerk tiefer.


Das die Inflation weiter angeheizt wird dürfte wohl auch klar sein, denn die Lohn Preisspirale und daraus resultierende Erzeugerpreissteigerung dürfte dann auch weiterhin für Druck in diesem Sektor sorgen können.


Was mich etwas wundert ist eigentlich die Tatsache, dass die Staaten ja im Grunde ihre Schulden auch teurer zurückbezahlen müssen. Was bedeutet eigentlich dies für die europäischen Südstaaten, wenn der Leitzins sich immer weiter in die Höhe schraubt? Da dürfte es wohl noch einige Überraschungen geben.





Für Dax bedeutet das auch ganz vereinfacht dargestellt, dass wenn nun endlich mal die 15264 per Tagesschluss aus dem Rennen sind und diese dann auch nicht direkt wieder bei 15209/160 hochgekauft werden, dass es endlich auch mal zur Erleichterung kommt. Das der Index Dax in den kommenden drei Wochen nicht gerade um 15% fallen muss zeigt das Verfallstagdiagramm. Dax scheint im Bereich der 14500 gut abgesichert zu sein, denn am 17.3.2023 wäre ja der erste große in diesem Jahr.


Oberhalb der 15636 geht für Dax die Sonne auf.


Idealerweise fände ich ein durchreichen bis auf 13800 nicht verkehrt, denn knappe 10% lassen sich auch mal zum Luft holen genehmigen. Technisch ist dies durchaus möglich, denn die schon oft beschriebene große Wolfe Wave beginnend im August 2022 ist ja noch voll aktiv und die Zielzone liegt ja bekanntlich in diesem Bereich.

Ich bin Short in DAX investiert und sehe im Augenblick persönlich da die besseren Alternativen.


Das FED Mitglied Neel Kashkari von der Bank of Minneapolis, überraschte gestern mit der Aussage, dass er sich nicht sicher ist ob eine weiche Landung zu schaffen ist. Erstaunlich! Der Beginn der Glaubenskrise?


Ich möchte darauf hinweisen, dass dies keine Handelsempfehlung ist, sondern nur meine spekulative Meinung zum Chartbild und der daraus persönlichen Ableitung.


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