22.06.2022 DAX Down! Der Bär brüllt!

Das war gestern ein Tag mit leichtem Prognoseglück. Ich nahm ja an, dass DAX schon in der Vorbörse sein Tageshoch machen könnte, aber nein er tat es erst gegen Mittag bei knappen 13450 Punkten. Von da aus ging er dann DOWN!

Heute Morgen eröffnet DAX mit einem GAP Down und einer im Grunde bärischen Insel, welche sich möglicherweise auch nicht schließen lassen dürfte. Zumindest nicht heute. Die sich aufgetane Lücke macht schon über 200 Punkte aus und DAX könnte bei dem Umfeld möglicherweise auch unter die 13009 fallen. Ich vermerkte ja schon öfter, dass diese Unterstützung wichtig ist und somit bei Bruch einen weiteren Schub nach Süden zur Folge haben könnte.

Die gestern beschrieben bärische Wolfe Wave habe ich sinnvoller noch einmal korrigiert und die Bewegung justiert, so dass diese den Zielkorridor heut bei möglichen 12720 Punkten haben könnte. Macht DAX heute diese Strecke? Wenn ja dürfte dann auch das Jahrestief abgeholt werden können.

Dort entscheidet DAX über den Sommerverlauf, bei Durchbruch dürfte nach unten die Falltür aufgehen können. Wie weit weiß ich nicht aber es wird brenzlig werden können.



Also zusammengefasst heißt dies für den DAX, oberhalb der 13500 kommen Sommergefühle unterhalb der 13000 sollten Tränen die Laune erfassen können.

Was die Ursachen des gestrigen und nächtlichen Abverkaufs sind, kann man nur spekulieren, denn Joe Biden sah gestern auf einer PK keine Rezession die USA ereilen, die FED scheint verbal zumindest die Lage zu glätten und die QT möglicherweise gar nicht ganz so üppig gestalten zu wollen und die EZB scheint sich vorbereitet auf düstere Börsentage, welche aber laut ihrer Vermutung nicht so düster ausfallen sollten. Nun ja, die Politik auf der einen Seite, gegen mögliche Verwerfungen auf der anderen Seite.

Herr Putin droht nun gegen Litauen und sollte dort die Lage eskalieren haben wir den schon lange vermuteten Bündnisfall. Also was sich hier auftürmt ist schon bizarr, mitten in Europa und Deutschland mittendrin.

Das Erdgas wurde ja auch euphorisch vermittelt, dass es nicht so dramatisch kommen wird. Die Zeiten ändern sich rasant und Herr Habeck bereite uns schon mal vor. Auch Herr Lindner im Schlepptau holt die Angstkeule und schwingt diese beachtlich.

Ich schrieb zum beginn der Ukrainekrise, dass diese Übel kommen könnten, also überrascht es mich nicht, nur stimmt die Situation schon nachdenklich. Wer geglaubt hat, die Tiefs schon gesehen zu haben, dürfte noch weitere erwarten können. Daher verbleibe ich positioniert in meinen Positionen wie schon erwähnt und erwarte für den heutigen Tag eher negative Sequenzen als positive Schübe.

Unter 13050 geht DAX tiefer!

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