27.07.2022 DAX vor dem Fall!? Die FED geht um!

Gestern ging DAX am Nachmittag langsam in Deckung und der Kassaschluss bei 13096 geht rot in den Feierabend. Dafür darf heute in der Vorbörse gehofft werden, denn ein leichtes GAP UP lässt den DAX etwas aufschwingen. Sofern man dies als solches bezeichnen kann.


Fakt ist die Lage ist keine bessere und die Vorzeichen auch für den Gesamtmarkt stehen weiterhin im bärischen Blickfeld. Wer also glaubt, dass die Sache schon durch ist hat mir etwas zu viel Optimismus im Blut. Sicherlich kann man sagen, wenn die Stimmung grottig ist, was sie auch zweifellos ist, dürfte man schon mal an Käufe denken, aber ich bin der Ansicht die richtigen Tiefs stehen uns noch bevor.



Ich habe gestern auf die bullische Wolfe Wave hingewiesen, welche im Aufbau zu sein scheint. Also für dieses Szenario muss eine deutliche Abwärtsstrecke her um danach bei abarbeiten unterer Ziele den Absprung zu neuen Aufwärtstrends zu schaffen.



Daher vermute ich, sollte Dax mit etwas positiven Flow aus der Nacht eine kleine Hoffnungsrally bis heute zum FED Entscheid spielen können aber in den kommenden Tagen sollten dann auch die 13000 von unten betrachtet werden dürfen.

Für Dax gilt daher immer noch die seit Tagen laufende Range. Oberhalb von 13550 ist DAX möglicherweise erleichtert unterhalb der 12750 geht er zu neuen Jahrestiefs. Ich bevorzuge ganz klar letzteres und habe auch keinen Zweifel daran, dass letzteres die bessere Option zu sein scheint. In wie weit dieses Szenario dann aufgeht weiß ich natürlich nicht. Halte mich aber konkret an diesem Fahrplan. Sollte DAX die Unterstützung bei 12388 nachhaltig durchbrechen könnte der Abverkauf recht zügig leichte 20% bereithalten können. Weil dann zumindest bis 11324!!!! Dem Korrekturtief von 30.10.2020 und 10167!!! Dem Korrekturtief der Aufwärtsbewegung vom 14. Mai 2020 (mit großem Volumen unterstützt) Luft sein könnte. Also bleibt es spannend über dem Sommer hinaus.


Jerome Powell dürfte heute sein aggressives Verhalten gegenüber der Inflation wohl nicht auflockern, sondern ich vermute, dass es wohl noch deutlicher werden könnte. Denn in den USA bergen sich Gewitterfronten auf, welche den massiven Schulden Berg der letzten Jahre abwettern müssten. Dies dürfte dann auch die Wirtschaft härter treffen können.


Was ich ganz klar noch hervorheben möchte. Crasht der Markt tatsächlich, besteht das Problem, dass der Unterschied darin besteht, dass es keine Lockerung geben kann, denn wir befinden uns in einem zinspolitischen andern Umfeld, welches an sich schon sehr toxisch aber notwendig ist. Denn die totale Verschuldung und Überhebelung muss auch brutal zurückgeholt werden um einigermaßen normale Zustände in naher Zukunft zu erlangen. Gelingt dies nicht kommen möglicherweise wilde Jahre die keiner möchte.


Die Konstellation behält meine spekulative Neigung zu Short in DAX, Nasdaq100 und Bitcoin sowie Long in Öl Sorte Brent!

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