30.06.2022 DAX Bulle ist Tod!

Bei 12715 dürfte heute der DAX zur Entscheidung herangeführt werden können. Es geht wie erwartet weiter abwärts und wenn die 12715 gebrochen werden und das auch noch per Tagesschluss kommt faktisch unausweichlich das Jahrestief. Dort dürfte es zumindest einen Bounce geben können welchen den DAX möglicherweise noch einmal in Richtung 12850/12970/13009 stemmen könnte von da an dürfte dann ein gnadenloser Abverkauf in Richtung 11500/11000 stattfinden können. Tiefere Ziele sind dann auch noch möglich jedoch vorerst erst einmal zu weit entfernt.

Windowdressing sollte die Kurse heut nicht stützen können, denn die sogenannten Big Boys sind in der Regel schon im Sommerurlaub!



Dax steht im Augenblick bei 12850 und beginnt erneut mit einem GAP Down, was möglicherweise geschlossen werden könnte und dann bei 13002 erneut tiefer zu fallen. In wie weit hier dann Dynamik aufkommt weiß ich nicht aber es sieht faktisch gar nicht mehr gut aus, wenn der Index die Reise nach Süden antreten sollte. Der Neigungswinkel würde sich dann nach unten sehr stark zuspitzen können und sogar ein Rounding zum Coronatief wäre bei massiven Übertreibungen durchaus denkbar. Aber bis dahin dürfte noch einige Zeit vergehen können. Die oben genannten Marken stehen erst einmal als Richtungsmarken für mich zum Handeln bereit.


Meine konsequente Haltung zu den Shortpositionen hat sich nun zumindest vorerst bestätigt und dass Jahrestief habe ich ja schon seit geraumer Zeit als Ziel auf dem Zettel, Daher überrascht es mich nicht und die Positionierung ist auch absolut in Ordnung. Die zittrigen Hände werden nun wohl Stückchenweise rausgekegelt. Sicherlich tut das weh aber der zukünftige Gewinn kommt ja bekanntlich über den größten Schmerz.


Dann gab es ja gestern bemerkenswerte Sätze der Notenbankchefs Lagarde und Powell. Die Arroganz wird nun bestraft und das zögerliche Handeln sollte sich leider erneut in Selbstzerstörung auflösen können.


Wie heißt es doch immer so schön. „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ erneut ein Fall von zu viel Hoffnung. Sicherlich kommen bestimmt wieder bessere Jahre aber das Dilemma dürfen nun die Steuerzahler am Ende wohl wieder ausbanden.


Es dürfte sich der Sturm aus platzender Immobilienblase, Inflation, Lieferkettenverzögerung, Covid Maßnahmen, Eurokrise 2.0, Rezession, weltweite Hungersnot, irrwitzige Schuldenblase, Energiekrise und Ukrainekrieg wohl massiv entladen, dass möglicherweise der Herbst ernüchternd werden könnte.


Es ist zwar etwas weit ausgeholt aber bitte, wer den Großteil der genannten Fakten über Monate unterschätzt hat, sollte wohl nicht mehr als Notenbankchef agieren dürfen, aber es scheint ja so als ob dies nur Kleinigkeiten im globalen Weltwirtschaftssystem sind. Es ist traurig aber wohl nicht mehr abwendbar. Die Bären dürften zum Schluss ein Fest feiern können.

Auf Grund der genannten Gemengelage verbleibe ich positioniert wie bekannt!

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