5.09.2022 DAX die HĂŒtte brennt!đŸ˜±

Am Freitag gab Dax sein bestes und machte den Bullen ein festliches Gedeck, bis dann am Abend Herr Putin den Hahn endlich zudrehte. Wie heißt es immer so schön, das eine ergibt das andere.


Wer glaubt eigentlich, dass sich Russland von der EU und der westlichen Welt einschĂŒchtern lĂ€sst. Es ist alles nachvollziehbar aber bitte nicht zu Lasten der BĂŒrger und am Ende gar des deutschen Steuerzahlers. Wer Sanktionen erweitert und versucht stetig zu steigern, darf sich nicht wundern. Und die Schuld der Gasmisere ist nicht in Russland zu suchen. Egal wie man die kriegerischen Handlungen betrachtet. Die Entscheidung gegen russisches Erdgas wurde ohne Not getroffen.


Es ist somit auch deutlich erkennbar, dass es in der EU und vor allem Deutschland scheinbar nur um die Energieproblematik hauptsĂ€chlich gehen dĂŒrfte ohne jedoch das Inflationsproblem an den Rand zu schieben. Denn auch wenn die InflationsbekĂ€mpfung selbst nun von Seite der EZB zur ernsthaften Aufgabe erkoren dĂŒrfte sich die Angst um ProduktionsausfĂ€lle, möglicher Massenarbeitslosigkeit und Firmenpleiten nun breit machen können. Ein RĂŒcksetzer von 13050 Kassaschluss am Freitag und eine Nachbörse von 12707 lĂ€sst einiges erahnen.



FĂŒr die Bullen besteht tatsĂ€chlich noch die minimale Chance der bullischen Wolfe Wave von letzter Woche, welche bis 10:00 Uhr Aktiv ist und erst dann verfĂ€llt, wenn Dax die 12545 unterschreitet und dies am besten auch noch bis Nachmittag. Dann dĂŒrfte auch der letzte Wille gebrochen sein. Geht es dann unter die 12388, raucht der Index in die Tiefe und wahrscheinlich mit viel Getöse! Die MoB Marke muss also von den BĂ€ren gemacht werden. Ich bin gespannt was, wenn ĂŒberhaupt den DAX an besagter Marke halten dĂŒrfte.


Ich bin nach wie vor Short in den DAX investiert und glaube, dass die Wette aufgehen könnte.



Die großen Ziele habe ich bereits mehrfach gepostet und die wichtigen UnterstĂŒtzungsmarken unterhalb des Jahrestiefs liegen bei 11300/11500 und 10167/ 10260. Tiefer möchte ich noch nicht blicken. Ich denke aber man sollte diese spezielle Situation nicht unterschĂ€tzen, zumal die Nachrichten und Versorgerhinweise von Seiten der zustĂ€ndigen Behörden vor einem möglichen zu erwartenden Black Out zunehmen. Wachsamkeit wĂ€re da wohl angesagt!


Doch noch einmal kurz zu meiner Meinung zum Energieproblem. Am Freitag gab es folgende Meldung am Nachmittag, dass die französischen Kernkraftwerke im Winter voll Touren können und somit nach dem SolidaritĂ€tsprinzip möglicherweise bei Energieknappheit, Deutschland helfen könnten. Diese Nachricht brachte einen schönen Schub beim DAX. Es konnte angenommen werden, dass die positiven Arbeitsmarktdaten möglicherweise am Freitag um 14:30 veröffentlicht, die positiven SchwĂŒnge in den Index zauberten, aber da war der Bewegungsraum recht eng und weniger aufhorchend. Aber am Nachmittag kam dann diese Richtung, meiner Ansicht nach bewegt durch diese Meldung. Da auch die Formulierung „Die Energiesituation ist ernst, aber wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt um diesen zu ĂŒberstehen“, dĂŒrfte der Dramatik dann auch die SchlĂŒsselfunktion entwachsen lassen.


In den USA ist heute Feiertag und somit dĂŒrfte der Handelstag auch in der Nachbörse ohne Impulse ausfallen.


Am Donnerstag kommt die EZB und könnte den europĂ€ischen Indizes den Gnadenstoß geben, wenn da nicht das Italienproblem in den Hinterköpfen geistert.

Aber vielleicht nimmt man dies in Kauf! Ich weiß es nicht.



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