Meine Halbjahresprognose 2022

Die vorläufige Prognose für den Dax schreibe ich aus Sicht der Bären, da diese mir im Augenblick etwas schlüssiger erscheint. Allerdings auch gleich mit dem Hinweis,


Alles kann, nichts muss!


Seit dem Coronatief im März 2020 läuft DAX in bullischen Trend, welcher aber meiner Einschätzung nach, seit dem Bruch der Aufwärtstrendlinie im September 2021 technisch angeschlagen scheint. DAX bewegt sich seitdem seitwärts. Ich möchte auch gleich vorwegnehmen, dass ich bis zum August 2021 sehr bullisch und optimistisch eingestellt war und auch dem Glauben verfallen bin, dass DAX im September ein neues ATH im Bereich der 16660 macht um von da aus zu kollabieren.

Die vielschichtigen Gründe hatte ich im August zur genüge in meinen täglichen Memos untermalt.

Er tat es bekannterweise nicht und holte sein ATH mit November nach, welches auch bisher Bestand hat und sich bei runden 16300 ansiedelt. Genau bei 16290 im Kassahandel.





In dieser Konstellation, in der sich DAX technisch befindet, sind drei bärische Achtungszeichen zu bemerken.

Es existiert eine bärische Wolfe Wave, welche bei Zündung tatsächlich den Dax stürzen lassen könnte. Hier wäre zu erwähnen, dass die Wolfe Wave aktiviert ist und seit dem Seitwärtstrend in dieser auch technisch aktiv ist. Was zur Folge hätte, wenn Dax unter die wichtigen 14800 Punkte per Tages und Wochenschluss fällt, sollten technische Ziele im Bereich der 11500 oder sogar tiefer bis gar zum Coronatief möglich sein. Es ist sehr spekulativ aber allerdings technisch durchaus drin. Meine Spekulation zielt darauf ab. Es ist möglicherweise eine Bärenidee aber die technische Ausgangslage würde bei Bruch genannter Marke sich möglicherweise erfüllen können. Was das für die Indizes bedeutet, dürfte wohl den Marktteilnehmern klar sein.

Ungültig wird diese technisch spezielle Situation, sollte Dax über 17100 Punkte in den kommenden Wochen klettern. Damit wäre diese Wolfe Wave tot!


Punkt zwei ist die mögliche SKS Formation, welche gleichfalls die technische Unterstützung bei 14800 hat. Man erkennt ganz deutlich wo die Bullen noch die Macht haben, aber bricht auch hier die Kernmarke, dann springen die Bullen von der Klippe und der DAX fällt zumindest rein statistisch auf die 13900 Punktemarke. Dies wäre auch ein sehr schönes Korrekturziel für einen Gegenangriff der Bullen. Jedoch wäre auch bei dieser technischen Lage der Index stark angeschlagen und dürfte wohl bei Eintritt dieser Situation nur zum Rücklauf bis 14800 Luft haben um von da aus tiefere Szenarien zu durchwandern. Auch hier gilt, geht Dax über die 16290 ist die Situation eher aus dem Rennen als gedacht und die Bullen blieben am Drücker.


Punkt drei ist an sich der Bärische Keil, welcher sich mit Austritt aus der Aufwärtstrendlinie erfüllt, aber auch hier müssen deutliche Bewegungen nach Süden her um dem ganzen Ansatz Fundament zu geben.

Meine Prognose von 2020 steht immer noch im Raum, ich habe damals behauptet, dass Dax, sollte er tatsächlich ein erneutes Hoch über dem des 2019 machen, kommt er bis spätestens zum Sommer 2023 auf die 8000 Punktemarke zurück. Ich halte an diesem Szenario fest, aber es ist absolute Spekulation und auf gar keinen Fall eine Handlungsempfehlung im Sinne solch einer!


Auslöser könnten Konflikte zwischen China und den USA sein, der Nato und Russland, Platzen der chinesischen Immobilienblase, das Coronavirus mit seiner immer noch anhaltenden Ausbreitung und daraus folgenden wirtschaftlichen Beeinträchtigungen und natürlich die Zinserhöhungen der Leitzinsen und das Ende der Hilfsprogramme der Notenbanken.


Was aber trotz allen Unkenrufen auch im Hinterkopf sein sollte. Trifft die genannte auf Charttechnik prognostizierte Meinung ein, so kommt nach dem Tief ein bullisches Setup, welches möglicherweise dem von 2009 ähnlich sein dürfte.



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