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Spekulative Halbjahresprognose
Oktober 2022 bis März 2023


 

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19.10.2022

Ausblick auf den Index DAX mit bärischen Möglichkeiten, technisch in einer Gemengelage durchaus zu beachten.

Ich habe ja gestern darauf hingewiesen, dass ich mich zu der speziellen charttechnischen Situation gesondert äußern werde. Es ist im Augenblick extrem schwierig den Verlauf technisch abbilden zu können und vor allem auch etwas zukünftig zu projizieren.

Auf Grund der extremen Nachrichtenschwämme und den natürlich verwendeten Reserven hat man die Möglichkeit eine gewisse Volatilität zu erzielen oder zu erreichen.

Fakt ist, dass der Abwärtstrend voll intakt ist!

Fakt ist, dass Bärenmarktrallys zum Teil sehr spontan auftreten und die Gründe der Kaufwut eher unbegründet zu sein schein.

Fakt ist, dass die Gemengelage extrem angespannt ist und wenn man nur einige Beispiele aufzeigt ist alles sehr bedenklich.

Die Medien spekulieren über einen russischen Atomschlag, wie eine Pizzabestellung!

Xi Jinping erklärt auf dem chinesischen Parteitag „keine Einmischung in den Taiwankonflikt“ und droht mit militärischem eingreifen.

Die Credit Suisse steht medial faktisch vor der Pleite!

Der chinesische Immobilieneimarkt kollabiert, genauso der US-Markt, folglich auch der europäische!

Die US-Staatsanleiherenditen explodieren und eine inverse Zinskurve lässt weiter aufhorchen!

Der US-Dollar ist unglaublich stark!

Die OPEC macht was sie will und es scheint so einiges außer Kontrolle.

Im Gegensatz halten sich die Indizes recht wacker, denn normalerwiese sollten diese weltweit mindestens 20-30% tiefer stehen. Aber sie tun es nicht! Noch nicht!

Es hat sich in dem ganzen Gewusel der Volatilität eine entsprechende technische Konstellation gebildet, welche im Grunde nur bärisch aufgelöst werden kann. Es muss nicht aber mal ehrlich, ist dass alles bullisch zu interpretieren!

Folglich sieht dies so aus beim DAX so aus!

Aus einer bärischen Wolfe Wave hat sich eine SKS gebildet, welche sich in der Auflösung nach Süden befindet. Der Bruch der 13009 nachhaltig gibt eine gewisse spekulative Neigung, dass der deutsche Leitindex etappenweise durchgereicht werden könnte.

Faktisch ist er auf diesen Level bei gerade 12880 Punkten schon wieder überkauft, was einleuchtend auf einen erneuten Abverkauf spekulieren lässt. Dies ist eine bemerkenswerte Situation, die aufhorchen lässt, aber definitiv erst spruchreif ist bei Bruch der 11342!

Dann dürfte es gnadenlos nach Süden gehen können und bis zum Jahresende gar an die 10000 Punktemarke heranlaufen können.

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